SPD in Teublitz

Aller guten Dinge sind drei. Nach den beiden Nominierungen in Teublitz und Münchshofen wurde Andreas Ferstl auch bei der dritten Nominierungsversammlung in Katzdorf mit 100% der Stimmen zum Bürgermeisterkandidaten gewählt.

v.l. Fraktionssprecher Andreas Bitterbier, Bgm Kandidat Andreas Ferstl, Altbürgermeister Rudolf Lenk, Kreisvorstitzender Peter WeinDie stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Katzdorf, Doris Binder, begrüßte bei der Versammlung im Gasthaus Bauer neben Kreisvorsitzendem Peter Wein auch Stadtrat Andreas Ferstl mit seiner Frau Silvia.

In seinem Grußwort betonte Wein, dass er sich auch zum dritten Mal darauf freue, die Rede des Bürgermeisterkandidaten hören zu dürfen.

Bei der Vorstellung seines Stadtratskollegen schwor SPD-Fraktionssprecher Andreas Bitterbier die Mitglieder auf den nun beginnenden Wahlkampf ein: „Wir haben alles, was wir brauchen, um den Wahlkampf erfolgreich zu bestreiten. Mit unserem Kandidaten Andreas Ferstl an der Spitze werden wir alles tun, um das Teublitzer Rathaus wieder rot zu machen!“

Dann folgte die Bewerbungsrede von Andreas Ferstl. Wie in den beiden vorherigen Versammlungen ging er auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger ein und betonte, dass es ihm ein Hauptanliegen sei, diese nicht zu überhören.

Durch seine vielfältige Vereinstätigkeit wisse er auch, wie man das Ehrenamt noch besser stärken könne. All diejenigen, die sich dafür einsetzten, junge Menschen in Ihrer Suche nach einem Platz in der Gesellschaft zu unterstützen, hätten seinen vollsten Respekt und seine absolute Unterstützung gewiss. Zum Schluss seiner Rede versprach er, dass er ein Bürgermeister für ALLE Teublitzer sein möchte, egal welcher politischer Überzeugung oder ethnischer Herkunft man sei. Er werde jedem die Hand reichen, um erfolgreich für unsere schöne Stadt zu sein.

In der darauffolgenden geheimen Wahl wurde er auch in Katzdorf mit 100% der Stimmen zum Bürgermeisterkandidaten nominiert und Altbürgermeister Rudolf Lenk wünschte ihm alles Gute für den bevorstehenden Kommunalwahlkampf.

Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Münchshofen, Renate Frey-Forster, konnte zur Mitgliederversammlung im Gasthof Hintermeier neben Bezirksvorsitzendem Franz Schindler und Kreisvorsitzendem Peter Wein auch Stadtrat Andreas Ferstl begrüßen, der zuvor bereits vom SPD-Ortsverein Teublitz als Bürgermeisterkandidat nominiert worden war. Er war nach Münchshofen gekommen, um sich auch dort vorzustellen und um die Nominierung durch die SPD-Mitglieder zu bitten. Nachdem Kreisvorsitzender Wein in seinem Grußwort festgestellt hatte, dass Ferstl „das Ohr an den Bürgern“, als Stadtrat die notwendige Erfahrung aber auch Zukunftsvisionen für seine Heimatstadt habe, sprach Bezirksvorsitzender Franz Schindler zunächst über die vielfältigen Anforderungen, die heute an Bürgermeister gestellt werden. Trotz aller aktuellen gesellschaftlichen und politischen Veränderungen stellte er abschließend fest, dass es immer noch eine Ehre sei, Kandidat der SPD sein zu dürfen. Daraufhin stellte Andreas Ferstl sich und seine Ziele ausführlich den anwesenden Mitgliedern und Gästen vor. Diese nominierten ihn dann in geheimer Wahl einstimmig auch als ihren Bürgermeisterkandidaten.

Ortsvorsitzende Renate Frey Forster gratuliert Andreas Ferstl zur einstimmigen Wahl zum Bürgermeisterkandidaten Die Jubilare mit den Bürgermeisterkandidaten und den Ehrengästen

Im Anschluss an die Wahl der Delegierten für die Aufstellung des Landrats- und der Kreistagskandidaten ehrte Bezirksvorsitzender Franz Schindler Irene Frey für 50 und Georg Frey sowie den abwesenden Gottfried Beer für 60 Jahre Mitgliedschaft bei der SPD. In seiner Laudatio hob er besonders die langjährigen Tätigkeiten von Irene und Georg Frey beim Aufbau der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Teublitz, in den verschiedenen Parteigliederungen, im Stadtrat und Kreistag sowie als 3. Bürgermeister der Stadt Teublitz hervor. Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sei es immer schon wichtig gewesen, dass sich Ehrenamtliche finden, die sich auch für Parteien engagieren, ohne zu fragen, ob sich diese Arbeit direkt für sie persönlich auszahle.

Der SPD-Ortsverein Teublitz hat Andreas Ferstl als Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahlen am 15. März 2020 nominiert

Ortsvorsitzende Romy Hermann-Reisinger sprach in ihrer Begrüßung vom ersten großen Schritt in Richtung Kommunalwahl. Der SPD-Ortsverein Teublitz gehe nach gutem demokratischem Brauch erst mit einem Namen an die Öffentlichkeit, wenn die Mitglieder Gelegenheit gehabt hätten, ihren Kandidaten zu wählen. Dem Kandidaten wünschte sie ein starkes Ergebnis, das ihm den Rücken für den Wahlkampf stärkt.

v.l. Romy Reisinger, Sylvia Ferstl, Andreas Ferstl, Franz Schindler, Marianne Schieder, Peter WeinUnterbezirksvorsitzende Marianne Schieder betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung der Kommunalwahlen im Städtedreieck als „Herzkammer der Sozialdemokratie“ im Landkreis. Der Versammlung wünschte sie eine gute Entscheidung. Mit dem SPD-Kreisvorsitzenden Peter Wein war der designierte Bürgermeisterkandidat aus Burglengenfeld, Michael Hitzek, zur Versammlung ins Teublitzer Sportheim gekommen, während sich der Maxhütter Kandidat Horst Viertlmeister beim dortigen Gartenfest der Öffentlichkeit vorstellte. Wein war sich sicher, dass mit dem nun öffentlich bekannten SPD-Bürgermeister-Kandidaten-Trio ein rot regiertes Städtedreieck in greifbare Nähe rückt.

Stellvertretender Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzender Matthias Haberl schlug der Versammlung die Wahl des Stadtrats Andreas Ferstl zum Bürgermeisterkandidaten vor. Dieser habe in den letzten Jahren als Stadtrat Erfahrung sammeln können, sei in Teublitz verwurzelt und bringe als Personalratsvorsitzender und Organisator des SPD-Kinderfests Verhandlungsgeschick und Führungsqualitäten mit.

SPD-Bezirksvorsitzender Franz Schindler ging in seiner Rede auf seine eigenen Erfahrungen in der Kommunalpolitik und der SPD seit seinem Eintritt in den SPD-Ortsverein Teublitz Anfang der 1970er ein und beschrieb anschaulich, wie sich die Voraussetzungen für die Parteiarbeit in den letzten Jahrzehnten verändert hätten. Abschließend verdeutlichte er, wie bedeutsam eine starke Sozialdemokratie gerade in Zeiten eines erstarkenden Rechtspopulismus ist.

Andreas Ferstl stellte sich anschließend den Anwesenden vor. Er erläuterte seinen privaten und beruflichen Werdegang, der fast vollständig in Teublitz und Umgebung stattfand. Unter anderem vertritt er als Personalratsvorsitzender beim Forstbetrieb Burglengenfeld seit vielen Jahren Arbeitnehmerinteressen. Durch seine ehrenamtlichen Tätigkeiten in zahlreichen Vereinen hat er sein Ohr nahe an den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Teublitz. Abschließend stellte Ferstl einige Eckpunkte seines Programms vor. So sei ihm die Unterstützung derjenigen wichtig, die Kindern und Jugendlichen – vielfach in ehrenamtlicher Arbeit – Bildung und einen Platz in der Gesellschaft vermitteln. Außerdem brauche die Stadt den Erhalt und die Erweiterung der zahlreichen vorhandenen Naherholungsmöglichkeiten sowie der Infrastruktur. Dies solle durch eine Verbesserung der Einnahmen durch Gewerbeansiedlungen ermöglicht werden. Baugebiete sollten durch die Stadt selbst vermarktet und die Bürgerbeteiligung deutlich ausgebaut werden. Die Integration von Neubürgern wolle er z.B. durch eine Willkommensmesse fördern, die soziale Kontakte ermöglicht. Obwohl er in seiner familiären und beruflichen Situation sehr zufrieden sei, sei er bereit, neue Herausforderungen anzunehmen und sich dem politischen Wettbewerb zu stellen.

Das Votum der Mitglieder fiel unter der Wahlleitung von Manfred Nißl sehr geschlossen aus. Auf den vorgeschlagenen Kandidaten Andreas Ferstl entfielen 100% der Stimmen der anwesenden wahlberechtigten Mitglieder des SPD-Ortsvereins Teublitz.

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