Starkbierfest 2012

mit Bruder Albertus und „Die zwoa Schneidig’n“

Bruder Albertus (Bild: Norbert Wanner)Bereits zum zehnten Mal veranstaltete der SPD-Ortsverein Teublitz dieses Jahr sein Starkbierfest. Im Parkschützenheim waren kaum noch Plätze frei, als zunächst „Die zwoa Schneidig’n“ aus Eslarn die Stimmung mit Witzen und zünftiger Musik anheizten. Unter die Gäste hatten sich neben zahlreichen Vereinsvertretern sowie SPD-Stadt- und Kreisräten aus dem gesamten Städtedreieck auch Landrat Volker Liedtke, MdB Marianne Schieder und MdL Franz Schindler gemischt.
Den Vertretern der „großen“ und der „kleinen“ Politik las in bewährter Weise Bruder Albertus mit seiner Fastenpredigt die Leviten. Er stellte fest, dass es auch schon vor Ort Zeichen gebe, dass die CSU vor der Landtagswahl „die Hosen voll“ habe. Kaum wolle ein Handvoll Elternbeiräte aus Maxhütte-Haidhof und Teublitz über Bildungspolitik diskutieren, schicke die Staatsregierung mit dem Staatssekretär gleich den zweiten Mann aus dem Kultusministerium, um den „Brand“ zu löschen.
An der Spitze des Städtedreiecks machte Albertus eine „gut funktionierende Dreiecksbeziehung“ aus. „Da kochen der rote Heinz und seine schwarzen Amtsschwestern Maria und Susanne heimlich zusammen ein Süppchen, obwohl sie als Hausfrauen doch wissen müssten, dass erst Pfeffer und Salz die Suppe gut würzen“. Bruder Albertus suchte auch eine Antwort auf die Frage, warum die „Nachwuchshoffnung“ der Teublitzer CSU, Stephan Leistikow, seine Ämter nicht mehr innehat und vermutete, dieser bereite sich auf eine Karriere als stellvertretender Buddha im neuen Katzdorfer Meditationszentrum vor.
Aber auch die „Roten“ wurden in der Predigt nicht ausgespart. „Robin Hood“, alias Matthias Haberl, stemme sich gegen die „Totengräberin vom Stadtpark“, Siegfried Damm leitet jetzt die Arbeitsgemeinschaft 60plus – quasi den „Ältestenrat“ der Teublitzer SPD – und sei damit eine Art „Ehrenhäuptling“ und in Romy Hermann-Reisingers „Kolonialwarenladen“ würden sich nicht nur Teublitzer Stadträte über die neuesten „Gerüchte und Halbwahrheiten“ aus den drei Städten informieren. Aufgrund dieser „interkommunalen Zusammenarbeit“ solle sie sich überlegen, ob sie ihren Laden nicht als Außenstelle der Geschäftsstelle Städtedreieck anerkennen lassen könne.
Nach der Predigt folgte der Sketch „Vor der Waschanlage“ mit Yvonne Geth und Martin Roidl, der beim Publikum gut ankam. Gemeinsam mit ihren Gästen feierten die Teublitzer Genossen dann noch einige Stunden weiter. (Matthias Haberl)

Ehrentisch (Bild: Norbert Wanner)

 

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